Presseanfrage

In Sachen  Insolvenz der adcada GmbH und weiterer Gesellschaften

der adcada Gruppe Bentwisch und Vaduz

 

Sehr geehrter Herr Olaf Ulbrich,

mein Name ist Thomas Bremer vom Internetportal diebewertung.de aus Leipzig. Meinen aktuellen Presseausweis finden Sie im Impressum meiner Internetseite unter www.diebewertung.de . Anlass meiner heutigen Presseanfrage ist die Bestellung von Professor. Dr. Tobias Schulze von der ECOVIS Insolvenz und Sanierungs AG Rechtsanwaltsgesellschaft Bentwisch.

Diese ist erforderlich da genannter Insolvenzverwalter, aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen, an ihn gerichtete Presseanfragen nicht beantwortet. Neben meiner investigativen journalistischen Tätigkeit, vertrete ich die in der IG adcada zusammengeschlossenen Anleger. Für die Vertretung dieser Anleger hatte ich mich beim zuständigen Insolvenzrichter, Herr Richter, auch um die Berücksichtigung unseres Rechtsvertreters im Gläubigerausschuss geworben bzw. gebeten. Zumal sowohl der benannte Rechtsanwalt, aber auch ich eigenständige Forderungen gegen die adcada GmbH haben. Irgendeine Stellungnahme zu der nun wohl nicht berücksichtigten Bewerbung habe ich nicht erhalten. Ungewöhnlich, Herr Präsident.

 

Hinzukommt, dass ich eigentlich für die Insolvenz der Gesellschaften mit in der Verantwortung in der Form stehe, das ich das gesamte „kriminelle Geflecht“ des Unternehmens adcada seit Jahren öffentlich Anprangere. Dazu viele Verfahren geführt habe , bis hin zum OLG Hamburg, und die Verfahren gewonnen habe. Auch eine Kammer des Landgerichtes Rostock hat in einem öffentlichen Verfahren bereits deutlich darauf hingewiesen, dass man im Geschäftsmodel des Unternehmens adcada ein Schneeballsystem sehe. Wie Ihnen bekannt sein dürfte, ermittelt ja auch die Rostocker Staatsanwaltschaft in Sachen adcada seit geraumer Zeit.

 

Für mich unverständlich, schließt Dr. Tobias Schulze nun das kompetenteste Wissen in Sachen adcada vom Gläubigerausschuss einfach ohne Begründung aus. Das ich das auch im Namen der Anleger nicht so im Raume stehen lassen kann und werde, dafür haben Sie bitte dann auch Verständnis.

 

Mein Unverständnis geht aber hier noch wesentlich weiter. Ich halte den vom Insolvenzgericht bestellten Insolvenzverwalter nicht für kompetent genug um dieses Verfahren überhaupt zu Durchblicken. Meiner Meinung nach wird Herr Dr. Tobias Schulze bereits jetzt erneut von der Familie Kühn vorgeführt. Hier wird kurz nach der Bekanntgabe der Insolenz bereits über die Insolvenzmasse des Unternehmens fashion.zone verfügt. Das in dem dort das Impressum auf eine neue Gesellschaft der Familie Kühn verändert wird. Das dies ohne Einverständnis des Insolvenzverwalters geschehen sein soll ist für mich nicht vorstellbar. Hier erscheint jetzt auf einmal eine Miracle Clothing GmbH unter gleicher Adresse mit dem Verantwortlichen Heiko Kühn.

Wird da nicht Insolvenzmasse verschoben, Herr Präsident?

Diese Internetseite hat einen Wert von mindestens 25.000 Euro. Gleiches ist bereits passiert mit der PR Maskenproduktion GmbH unter gleicher Adresse. Das Geschäft was früher die adcada.healthcare gemacht wurde, wird jetzt von genannter Gesellschaft durchgeführt. Diese Gesellschaft, die adcada healthcare GmbH, wurde mit Anlegergeldern der adcada GmbH finanziert. Sehen Sie hier bitte genau hin, was dort passiert unter den Augen Ihres Insolvenzrichters Herrn Richter. Nicht das hier das Land Mecklenburg Vorpommern noch in die Haftung kommt wegen mangelnder Aufsicht obwohl man Frühzeitig dann doch Kenntnisse der Vorgänge hatte. Wie genau in diesem Fall.

 

Nachvollziehbar ist für mich auch nicht, wie man solch einen schwachen Insolvenzverwalter für so ein komplexes Verfahren bestellen kann. Dieser Insolvenzverwalter hat eine Firma wo nicht einmal das Stammkapital der AG voll einbezahlt ist laut letzter im Unternehmensregister hinterlegten Bilanz. Schauen Sie sich die Bilanz bitte an. Was ist das für ein Insolvenzverwalter? Hier gehört ein Insolvenzverwalter hin der mit solchen komplexen Verfahren Ahnung hat. Doch dafür konnte sich das Insolvenzgericht wohl nicht entscheiden. Meinen Recherchen nach gab es dort die Bewerbung der Kanzlei Tiefenbacher aus Dresden. Jene Kanzlei die viele genau solcher Verfahren in den letzten Jahren abgewickelt hat. Hat man mit der Kanzlei überhaupt ein Gespräch geführt? War man sich beim Amtsgericht Rostock überhaupt darüber bewusst was das für ein Verfahren ist? Welche auch kriminellen Hintergründe das hat, und weiß man überhaupt das das aus Österreich und Liechtenstein heraus gesteuert wird, von einem Mastermind?

 

In Ordnung ich überfalle Sie hier mit meinem komplexen und über Jahre zusammengetragenem Wissen, mag nicht ganz Fair sein, aber die Entscheidung des Insolvenzgerichtes Rostock lässt mi dann auch keine Wahl all diese Fakten schonungslos an die Öffentlichkeit zu bringen, denn Herr Präsident hier geht es um betrogene Anleger die ihre Altersvorsorge gebracht wurden, Geld für das die ein Leben lang gespart haben.

Da kenne ich keine Freunde, da kenne ich nur Helfer die genau das aufklären wollen. Herr Professor Schulze ist das sicherlich nicht. Sollte sich der gesamte Vorgang nicht in eine vernünftige Richtung entwickeln, wo es um Fakten und Aufklärung geht, werden wir auch vor einer Nichtbestätigung des Insolvenzverwalters nicht zurückschrecken. Noch ist Zeit dies zu verhindern. Machen Sie bitte Ihren Einfluss geltend.

 

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